Sonntag, 26. April 2009


 Land in Sicht
Um neun Uhr Abend des vierten April erreichten wir nach dreistündiger Überfahrt die Nordinsel. Noch wussten wir nicht wo in Wellington wir bleiben sollten und entschieden uns, wie so oft in ratlosen Stunden, für den nächstgelegenen Strand. Der windige Makara Beach sollte für viele weitere Nächte unser Zuhause und später Wochenendzufluchtsort werden.

Die Bucht von Makara Beach

Also eigentlich ist hier alles wie Zuhause... auch am andren Ende der Welt hat man Geburtstag!

Da machten wir uns doch gleich auf den Weg an den Pazifik zur Whangaimoana Beach. Ein dunkler Strand, der sogar bei Windstille eine tobende Brandung zur Schau stellt.


Am nächsten Tag ging es weiter an den südlichsten Zipfel der Nordinsel, an das Cape Palliser.

Auf den ersten Blick ein Caterpillar Friedhof bei näherer Betrachtung dann doch ein Fischerdorf.

stählerne, rostende Dinosaurier...

und weiter ins Ungewisse ging die Reise entlang abenteuerlichen Straßen ...

Lust auf Treppensteigen?

264 Stufen später fühlt man sich doch verhältnismäßig großartig ;-)

Unser Schlafplatz lag dieses mal in einer Seehundskolonie




Die Tierchen wissen wie man ausspannt...





Dank Fritz und Laura hatten auch wir Osterstimmung ;-)
 Ostereier Suche!



Samstag, 25. April 2009


Nach langer Pause geht es hier nun weiter. Im letzten Monat reisten wir im Zickzackkurs von Ost nach West vom tiefsten Süden in den Norden der atemberaubend schönen Südinsel. Wir verbrachten viele Nächte am Pazifik wie auch an der Tasmanischen See und genossen die Freiheit dort zu bleiben wo es und gefiel. Die einzige zeitlich Vorgabe war es, Wellington Anfang April zu erreichen, um dort auf Jobsuche zu gehen und die, Dank unseres Dahertreibens unschöne Pekuniäre Situation in den Griff zu bekommen. 

 Invercargill im tiefsten Süden... irgendwas zwischen Amerika und GB

Entlang der Pazifikküste

Für alle Freunde der Oldschool Computerspiele ;-)


Strandgut jeglicher Art übt eine enorme Faszination auf mich aus

Hier entpuppte sich das aus der Entfernung strandgutartige als eine Kolonie von Hooker Seelöwen, die gerade ihren Mittagsschlaf hielten und unsere Anwesenheit bestenfalls mit einem müden Flossenwink würdigten

Kulinarisch versorgten wir uns meist mit Käse, Avocado und Wein bei ausgewählter Musik.



Dunedin ( = Edinburgh) entpupte sich als hübsche kleine Studentenstadt mit starken britischen Charakter, in der Abends sogar etwas los war.



Das ein oder andere mal entdeckt man auch interessante alternative Unterkünfte


 
 Die letzte Nacht im Osten am Pazifik. Von hier an durchquerten wir die Insel bis an die Tasmanische See. 


kleine Seen früh am Morgen... das mit dem Morgenmuffel ist nicht besser geworden...

auch wir schlossen uns schändlicher Weise dem Massentourismus an... aber nur um auf die Toilette zu gehen...



Durchquerung der Alpen mit zahlreichen engen Brücken

 ...die Westcoast mit den ans Meer reichenden Regenwäldern...

...Der Touristenschmaus - der Foxglacier...



Dann gings gleich weiter zum Franz Joseph Gletscher, der doch etwas beeindruckender anzusehen war. Da der Parkplatz zum Glück ganze 20 min entfernt war, was einen Großteil der Touristen doch etwas abgeschreckt. Womit einem doch etwas Raum gelassen war, um dieses Spektakel zu erleben. 


 
kraxeln... Jeah!



Johannes entdeckte das Eissteigen


weiter in den Norden...

Die Pancake Rocks - ausgespülte Felsen in denen die Brandung der See beeindruckend bricht und Fontänen durch Ausspülungen der Felsen bis zu 25m in die Höhe jagt.

...rainbows...


Die Marlborough sounds ganz im Norden. Dort verbrachten wir unsere letzten drei Tage auf der Südinsel und ließen noch mal richtig die Seele baumeln, vor es zum Ernst des Lebens zurück ging. Wir entschlossen uns einfach mal über unsere Verhältnisse zu Leben und im No. 1 Backpacker Neusselands unterzukommen. Eine Investition die sich lohnte. Kajaks, gutes essen (jeden Abend Muscheln) und eine einzigartige Lage. 

Kajakfahren und Picknicks in schönen Buchten machen

 

 
 
Das Wassertaxi, das die Urlaubsgäste in unser idyllisches Feriendomizil transportierte. 




Jep... es gab wirklich einen Spa Pool auf der Klippe.



...The End ...


Naja, vorerst... ;-)